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Die NatureChallenge:
Das Schaufenster für Schweizer Biodiversität

Die NatureChallenge ist eine vom Verein Festival der Natur gemeinsam mit Schweizer Akteuren mit Bezug zu Natur und Biodiversität betriebene und massgeblich von Bund und Kantonen unterstützte Plattform, die u.a. bei der Aktion «Mission B – für mehr Biodiversität» angemeldete Biodiversitätsflächen sammelt, dokumentiert und kommuniziert.

Mit «Mission B – für mehr Biodiversität» ruft das Schweizer Radio und Fernsehen SRF gemeinsam mit RSI, RTR und RTS die Bevölkerung dazu auf, kleine und grosse Flächen mit passenden Massnahmen aufzuwerten und aktiv zu werden für den Erhalt unserer Biodiversität. Der Verein Festival der Natur ist mit der NatureChallenge offizieller Aktionspartner von Mission B und gewissermassen das Schaufenster der Aktion. Schweizerinnen und Schweizer, die sich für die Biodiversität einsetzen und Flächen naturnah gestalten, sind eingeladen, bei Mission B mitzumachen und ihr Projekt auf naturechallenge.swiss zu zeigen. Sie dokumentieren so ihr Engagement für die Biodiversität, teilen ihre Erfahrungen mit Gleichgesinnten und inspirieren die ganze Schweiz mit frischen Ideen!

Biodiversität geht uns alle an

Ob Privatperson oder Unternehmen, ob Landwirtschaftsbetrieb, Schule oder Gemeinde – Biodiversität geht uns alle an. Wir alle sind aufgerufen, aktiv zu werden für die Natur, für die Biodiversität – Jeder Quadratmeter zählt!

Wir sammeln und präsentieren die ganze Breite von Massnahmen, die Naturbegeisterte ergreifen. Mit Hilfe alle Beteiligten wollen wir einen bunten Reigen von Projekten vorstellen, all die tollen Engagements für die Biodiversität zeigen und so die ganze Schweiz mit frischen Ideen inspirieren! Die dokumentierten Beispiele sollen inspirieren und veranschaulichen, was man alles tun kann, um die Vielfalt der Natur zu erhalten.

Die auf dieser Website gesammelten Projekte sind kategorisiert und zeigen die eingeleiteten Massnahmen: Blumenrasen, Ast- oder Steinhaufen, Strauch- oder Baumpflanzen sowie weitere Massnahmen, die die Natur aufwerten und neue Lebensräume schaffen für Tier- und Pflanzenwelt.

Im Lauf des April wird der Verein ausserdem in Zusammenarbeit mit Forum Biodiversität ein Bewertungsgremium aufbauen und so in der Lage sein, einzelne Flächen zu bewerten. In einem Forum tauschen Gleichgesinnte Erfahrungen und Tipps. Ebenfalls im April abrufbar sein wird zudem ein Verzeichnis, wo sich regionale Anbieter und Vereine als lokale Ansprechpartner für Fragen der Biodiversität eintragen können.

Zwar ist die Schweiz für ihre einzigartigen Naturlandschaften berühmt. Diese vielfältigen Lebensräume sind auch Grundlage für unser Wohlergehen. Die meisten Lebensräume aber sind stark beeinträchtigt und bedroht, ihre Qualität nimmt ab

Diese natürliche Vielfalt ist in Gefahr – in der Schweiz und weltweit. Hauptursache für das Verschwinden von Arten ist der Verlust von Lebensräumen.

Jeder Quadratmeter zählt

Durch die dichte Besiedlung, die vielen Naturzerstörungen im vergangenen Jahrhundert und die vielen Monokulturen im Mittelland sind auch in der Schweiz überdurchschnittlich viele Arten gefährdet. Etwa 40 Prozent aller Säugetier- und Vogelarten gelten als bedroht, bei den Reptilien sind es sogar 75 Prozent. Fast jede dritte Blütenpflanze steht mittlerweile auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur «UN-Dekade für die Biodiversität» erklärt. Damit reagiert sie auf den dramatischen Zustand unserer Lebensgrundlage. Sie rufen die Weltöffentlichkeit auf, sich für die biologische Vielfalt und für die Biodiversität einzusetzen.

Der Bundesrat hat reagiert und die nationale «Strategie Biodiversität Schweiz» mit konkreten Zielen beschlossen. Der darauf basierende Aktionsplan hat bereits erste Massnahmen in die Wege geleitet. Bund und Kantone allein werden die Biodiversitätsverluste aber nicht stoppen können. Es braucht das Engagement von uns allen!

Wir danken Ihnen für Ihren Beitrag für die Biodiversität!

Asthaufen
Nisthilfen
Blumenrasen
Sträucher und Bäume
Wildnisecke
Gewässer

Andere Massnahmen